Sperrung um Tabuisierung von häuslicher Gewalt aufmerksam zu machen

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In Winterthur haben Aktivistinnen am Montagabend den Busbahnhof für kurze Zeit lahm gelegt. Mit der Aktion soll auf die bestehende Tabuisierung von häuslicher Gewalt aufmerksam gemacht werden.

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Kurz vor 18 Uhr am Montagabend haben Aktivistinnen des Frauenstreikskollektiv Winterthur den Bahnhofsplatz in Winterthur abgesperrt. In der Mitte lagen ein Dutzend Aktivistinnen, die unter Leichentüchern versteckt waren. Damit solle veranschaulicht werden, wie viele Morde an Frauen jedes Jahr ignoriert oder als Familiendrama dargestellt werden, heisst es in einer Mitteilung des Kollektivs vom Montagabend.


Bereits eine Stunde zuvor liefen Aktivistinnen und Aktivisten mit Masken und Schildern durch die Winterthurer Altstadt. Die Aktion soll auf den Tag gegen Gewalt an Frauen aufmerksam machen.

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