Unter den Isolationmassnahmen die hausliche und sexualisierte Gewalt nehmen zu

#info

Unter den Isolationsmassnahmen aufgrund der Corona-Krise wird die häusliche und sexualisierte Gewalt an FTIQ und Kindern zunehmen. Die verordnete räumliche Nähe schürt die patriarchale Gewalt noch mehr, welche es schon vor Corona gab. Aufgrund der Quarantäne steigt das Eskalationspotential und die Kontrolle zuhause noch mehr an. Betroffene können keinen Unterschlupf mehr bei Verwandten oder Bekannten finden, sondern sind in ihren eigenen Wohnungen gefangen. Wir müssen den Protest gegen Femizide jetzt erst recht sichtbar machen, denn die Isolation ist für uns tödlich! Stellen wir uns diesen Vereinzelungstendenzen entgegen und zeigen wir allen FTIQ zuhause, dass wir ein feministisches Kollektiv sind!

.

Wir haben die Plakate mit den Infos zu den Anlaufstellen in Deutsch, Spanisch, Französisch, Kurdisch, Türkisch und Englisch. Wenn ihr am Samstag nicht vorbeikommen könnt, um sie abzuholen, könnt ihr sie auch selber ausdrucken unter: https://frauenstreikzuerich.ch/ni-una-menos/

Die Dateien sind zu gross, um sie alle anzuhängen.

Machen wir gemeinsam darauf aufmerksam, dass Femizide nur die traurige Spitze eines Eisberges der täglichen Gewalt an FTIQ ist. Lassen wir keine allein!!

Feministische Solidarität heisst: Ein Angriff auf eine ist ein Angriff auf alle!

Liebe Grüsse

Niunamenos-Kollektiv

Kontakt

Radio LoRa 97.5MHz | Militärstrasse 85a, 8004 Zürich | 044 567 24 00 | www.lora.ch | IBAN CH91 0900 0000 8001 4403 9